Chilenisch für Anfänger

6 Monate in Südamerika

...große Reise Teil 2

Sonntag, 31.08.2014

Am 12.01 sind wir dann nach einer langen, kalten Busfahrt endlich in Cusco angekommen und haben ganz spontan ohne Absprachen (da Anselms Handy im Regenwald kaputtgegangen ist) einfach Anselm am Busterminal getroffen. Und wir haben uns alle riesig gefreut! Es ist schon komisch, wenn man eine so intensive Zeit miteinander verbracht hat und sich dann wieder trifft. Von dort sind wir zusammen ins Hostel "Kokopelli" gegangen, was glaube ich unser schönstes Hostel war in dem wir vor allem auch die meiste Zeit unserer Reise verbracht haben^^ Wir haben Carl kennengelernt, einen guten Kumpel den Anselm im Regenwald kennengelernt hatte. Und da wir eigentlich nicht wirklich geschlafen hatten im Bus, wollten wir einen ruhigen Abend verbringen, doch alles kam anders :D Im Kokopelli gings los mit der allabendlichen Happy Hour und ein paar Runden Uno, anschließend gings dann noch in den Club "Tempel", den Natascha und ich noch ordentlich gerockt haben.  Billiges Mittagessen in Cusco

Der nächste Tag begann dann mit einer Free walking Tour durch Cusco...und einem leckeren chinesischen Menü als Katerstärkung. Am nächsten Tag kam dann endlich auch Maike aus Brasilien an!!! Aber dann mussten wir erst einmal stundenlang unsere weitere Reise planen... Machu Picchu, Regenwald...und da es gerade Regenzeit war, gestaltete sich das alles nicht gerade als einfach. Mittags sind dann Natascha und ich in die Stadt zu meinem Tattoo-Termin gegangen, den ich einen Tag zuvor ausgemacht hatte. Ich war einfach nur aufgeregt, doch das Ergebnis hat sich gelohnt und ich habe vor allem eine ewige Erinnerung an die beste Zeit! Abends hieß es schon wieder Sachen packen, da wir es geschafft hatten einen Bus nach Machu Picchu ausfindig zu machen. Free Walking Tour mit Kater Aufgeregt vor dem wichtigen Termin Das passiert hier wenn man nur einkaufen gehen will.. 

Mittwoch, den 15.01 hieß es also früh aufstehen und los. Doch da Maike wegen ihrer Höhenkrankheit einfach nicht aus dem Bett konnte, musste Anselm bei ihr im Hostel bleiben. Also haben Natascha, Carl und ich uns auf den Weg gemacht. Als der Bus dann endlich auch mal kam (die Peruaner haben es noch weniger mit Pünktlichkeit), wussten wir noch nicht auf was für eine ewige Fahrt wir uns da eingelassen hatten, doch wir hatten ein paar nette Argentinier kennengelernt mit denen wir uns ein bisschen unterhalten haben. Endlich in Santa Maria angekommen haben wir eines der letzten Colecivos bekommen, dass es noch gab. Wir sind gerade noch in Hydro electrica angekommen, als es schon in Strömen geregnet hat und stockdunkel war...Da es aber zum Hostel noch ein gutes Stück Fußmarsch war und das Taxi wegen Erdrutschen nicht weiter konnte, hieß es laufen. Mit einer großen Gruppe Argentinier, Chilenen und Peruanern sind wir also losgelaufen (ich war nicht wirklich begeistert, doch was blieb uns übrig?). Wir sind also 3 Stunden lang bei Regen auf einem Weg durch den Wald gelaufen, an Bahngleisen entlang, über schmale Brücken. Ein Glück hatten genug von uns gute Taschenlampen dabei. Endlich in der kleinen Stadt angekommen haben wir im Hostel mal wieder zufällig Anselm und Maike getroffen! Die beiden sind direkt mit einem der teuren Züge angekommen!!! Kurzes Aufwärmen im Bett, ein paar Stündchen Schlaf und der Wecker klingelte schon wieder...vor allem es regnete noch immer, wie am Tag zuvor! Nichtsdestotrotz- wir wollten nach Machu Picchu, also sind wir zielstrebig losgegangen. Der Aufstieg war schweißtreibend, ich weiß nicht wie viele Treppen wir an dem Tag gestiegen sind, doch auch das hat sich wieder gelohnt =) Natürlich haben wir immer mal wieder angehalten und durchgeatmet, allein auch wegen der vielen Höhenmeter und Maikes Höhenkrankheit. Doch der Regen hatte aufgehört, oben hat sich langsam der Nebel aufgelöst und die verlassene Stadt kam immer mehr zum Vorschein (zwischen ein paar Touristen aber gut^^). Den Abend haben wir mit einem leckeren Menü ausklingen lassen, was in Peru einfach geschenkt ist und dann sind wir mit dem Zug!!! zurück nach Cusco gefahren. Machu Picchu anstrengender Aufstieg...

Am 17. Januar hatte Maike Geburtstag. Wir wollten etwas besonderes machen also dachten wir, wir gehen ganz typisch auf den Markt zum essen, da das die Einheimischen auch tun. Wir hatten nach langem Entscheiden dann ein Menü für 2,50 Euro, doch darüber wollen wir lieber nicht mehr nachdenken^^ IKaffee und Kuchen in einem der vielen süßen Cafés der wunderschönen Stadt Cusco haben das dann wieder gutgemacht :D Im Hostel hieß es natürlich wieder Happy Hour. Wir haben nette Australier kennengelernt mit denen wir Tennis gespielt haben, natürlich ein Trinkspiel ;) Und anschließend sind wir alle gemeinsam in den Maria Africa Club gegangen, in dem sich Anselm ein Getränk nach dem anderen gekippt hat. Nicht mal Natascha und ich konnten da mithalten! So begann dann der Samstag auch mit Schlafen und Chillen und viel mehr wurde daraus auch nicht^^ Lucas kam mittags mit seinem Bruder Simon an, doch mit uns war nicht viel anzufangen außer einem Kaffee um 8 Uhr abends und einer leckeren Pizza in einem kleinen, süßen Restaurant (ich hatte die beste Tomatensuppe meines Lebens^^).

Sonntag haben wir dann noch eine "kleine" Shoppingtour mit Maike gemacht und den Abend mit allen zusammen im Hostel ausklingen lassen. Die letzten Uno- Runden bevor sich die Wege leider wieder trennten. Und dann mussten Maike, Natascha und ich auch schon los, denn wir wollten mit dem Nachtbus weiter nach La Paz, Bolivien. Und hier ging das Chaos wirklich am Anfang schon los... es regnete in Strömen, das Taxi wollte einfach nicht kommen und die Schlange am Terminal war einfach nur riesig! Dann kam ewig, wie immer eben, der Bus nicht. Endlich drin mussten wir dann in Puno am Titicacasee schon wieder umsteigen. Dann hielten wir auf einmal in der nächsten Stadt, in Copacabana, wir wollten hier kurz etwas kleines essen, als wir merkten,dass die Zeit nicht reicht. Ich bin also losgerannt zum Bus und Natascha und Maike haben irgendwie unser essen eingepackt (Pfannkuchen mit Soße in Servietten^^). Beim Bus hieß es dann, dass wir unser Gespäck rausholen und in einen der anderen Busse weiter vorn einsteigen sollen. Der arme Chinese verstand kein Wort und saß immer noch im leeren Bus, bis ich ihn eingeweiht habe. Im Bus waren aber nicht genug Plätze für alle da. Wir hatten mühsam unser Gespäck hineingestopft, als wir wieder aussteigen durften aufgrund des Platzmangels^^. Nach einer kleinen Auseinandersetzung mit der Busfrau durften wir dann doch wieder einsteigen und hatten auf einmal auch Plätze. Der Asiate neben mir machte entweder Fotos von jedem einzelnen Blatt oder er schlief halb auf mir drauf, was mich beides bei einer stundenlangen Busfahrt ohne Schlaf tierisch auf die Nerven ging. Als ob das alles noch nicht genug wäre, mussten wir dann auch noch die Fahrt mit der Fähre selbst bezahlen. Nach gefühlten 100 Stunden kamen wir dann gegen Abend in La Paz an. Eine verrückte Stadt, riesig und unruhig. Nach einem leckeren indischen Essen gab es im Hostel für jeden noch ein Freibier und wir haben direkt für den nächsten Tag den Flug in den Regenwald gebucht. süßes Restaurant beste Truppe in Cusco

Dienstag, den 21.01 sind wir also nach guten Pancake Frühstück zum Flughafen gefahren. Und als wir unser Flugzeug gesehen haben, waren wir einfach sprachlos! 19 Sitze, davon waren mit uns 6 belegt, also ein Privatjet^^ Es war der wahnsinn, auch wenn wir alle ziemlich verkrampft waren, da das kleine Flugzeug ziemlich geruckelt hat. Links und rechts Berge und Felsen, auf einmal dann der dichte Regenwald. Ich war einfach nur noch fasziniert. Und dann sind wir am Miniflughafen in Rurrenabaque gelandet^^ Es war einfach nur heiß! Ein Traum nach dem ewigen Regen und der Kälte in Cusco. In der Ministadt Rurre sind wir dann auf die Suche nach geeigneten Touren gegangen und haben dann direkt auch für die nächsten 6 Tage gebucht bei den Escorpions. Ein kleines Familienunternehmen aus Einheimischen. In der Luna Lounge gab es dann noch Free Caipis und dann haben wir versucht bei der Hitze irgendwie zu schlafen. La Paz Ab in den Regenwald Flughafen im Regenwald^^ Sicherheitskontrolle^^

Mittwoch, den 22.01 ging es für uns 3 Mädels also in den Dschungel. Natascha hat mit dem Besitzer noch eine kleine Spritztour mit dem Mototaxi gemacht, um unseren Bus nach Arica zu buchen. Die Wertsachen wurden alle gut verpackt dort abgegeben. Wir wurden ausgestattet mit Isomatten, Regencapes und Zelten. Mit einem Boot sind wir dann 3 Stunden über den Beni gefahren und wer hätts gedacht, es regnete^^ Im Camp gab es dann erst mal ein gutes Mittagessen, gemacht von ganz lieben Frauen, die uns die Zeit im Regenwald wirklich erleichtert haben^^ Außerdem mussten wir uns passende Gummistiefel aussuchen, was leider nicht so viel gebracht hat, da das Wasser trotzdem oben schön in die Schuhe lief^^  und als ich dann kurz mal aufs Klo wollte bin ich auch prompt von irgendetwas gestochen worden. Wahrscheinlich eine Spinne, die betäubt,denn mein ganzer Finger war taub und ich dachte ich muss sterben! Unsere Guides León und Samir waren aber gechillt und meinten es sei nichts schlimmes, also habe ich ihnen mal geglaubt. Dann sind wir durch den Regenwald marschiert, León, der hier aufgewachsen war hat uns mit seiner Machete den Weg frei gemacht und uns wirklich alles erklärt, über die Pflanzen, die Tiere, das Leben dort und und und. Wir haben dann unser Camp aufgebaut mitten im Regenwald und abends am Lagerfeuer Spaghetti gegessen, nachdem wir leider erfolglos gefischt hatten^^ Die beiden Brüder León und Puma haben uns dann Geschichten über das Leben im Regenwald, ihre Kindheit und ihren Glauben erzählt. Wir haben ein Ritual durchgeführt, bei dem man zur Mutter Erde betet und sozusagen um Gnade bittet, denn das Leben im Regenwald ist hart und man kann schnell mal eine Gefahr übersehen, Dazu gab es ein ziemlich starkes Getränk und natürlich Kokablätter :D Auch die Geschichte über das Kokaritual wurde uns genau erzählt und auch das hat mich alles sehr fasziniert. Die Brüder wurden damals im Regenwald ausgesetzt und mussten sich mit 10 Jahren allein durchschlagen, nur wer lebend zurückkommt ist ein richtiger Mann. Es ist wirklich spannend über eine so fremde Kultur so viel aus erster Hand zu erfahren und erst dann merkt man wirklich den riesigen Unterschied zwischen unseren Welten. Wir haben dann auch noch einen Affen gehört und gesehen und das Auge eines Aligators im Taschenlampenlicht entdeckt. Dann gings aber auch erschöpft ins "Bett", was aus einem Schlafsack und einem Moskitonetz bestand, was mich wegen der tödlichen Ameisen drumrum etwas beunruhigt hat^^ Mit dem Boot auf dem Beni unser Camp

Am nächsten Tag haben wir uns dann nochmal im Fischen probiert und ich war sogar erfolgreich, wäre der Fisch dann nicht wieder zurück ins Wasser gehüpft^^ Zurück im Camp mussten wir dann erstmal einen kleinen Mittagsschlaf in den Hängematten machen und dann sind wir im Beni baden gegangen. Trotz der Drecksbrühe war es erleichternd sich endlich mal wieder abzuwaschen von der ewigen Sonnencreme, Mückencreme und sonstigen Dingen aus dem Regenwald. Wie haben einen Kolibri und auch eine süße kleine Tarantel gesehen, die uns León direkt zum Frühstück mitgebracht hat, um auf die Hand zu nehmen... Außerdem hat Natascha die 24 Stunden Spinne gehalten, von der León erst danach gesagt hat, dass sie tödlich ist. Abends gabs dann noch eine Nachtwanderung, die mir etwas Angst eingejagt hat, vor allem weil wir über einen schmalen Baumstamm über einen See voller Kaimane steigen mussten. Aber ich muss sagen León konnte man einfach blind vertrauen. Wir saßen dann über einer Lagune die geleuchtet hat, wie ein Sternenhimmel, es war der wahnsinn. Morgendliche Freude Mittagessen im Camp Schlammwanderung ;) frisches Wasser aus dem Bambus Lianenschaukeln Termitennest und León ;)

Freitag hat unsere Gruppe dann noch Schmuck mit Dingen aus dem Regenwald gebastelt und dann gings leider auch schon wieder zurück nach Rurre. Zuerst haben wir León beim essen getroffen und anschleßend noch Samir beim Cocktails trinken. Rurre ist halt doch ein Kaff^^ Achja: A comeeeeeeeeer!!! unsere Truppe =) Schlammbaden :D

Samstag, den 25.01 ging es dann nochmal zur Agentur Escporpion, da wir noch eine Tour in die Savanne gebucht hatten. Und mal wieder pisste es in Strömen^^  Kurz vor Beginn ist mir eingefallen, dass ich unbedingt noch die schönen Ohrringe aus dem kleinen süßen Laden haben musste, also sind wir wie wir waren durch den Regen gerannt. Klitschnass sind wir dann in einem Jeep über überflutete, holprige Straßen gefahren und konnten bald kaum mehr sitzen, da sich alles so gezogen hat. Wir haben einige Reisebusse gesehen, die nur noch schief dahingen und die ganzen Insassen vergeblich versucht haben den Bus mit Stricken und ihrer ganzen Kraft wieder aus dem Schlamm zu ziehen. Dafür war unsere Truppe total nett und wir haben uns irgendwie die Zeit vertrieben. Anschließend mussten wir dann mit einem kleinen Boot weiterfahren und es hat gnadenlos weitergeregnet, da haben auch die Regencapes nichts mehr geholfen, aber mit der Zeit hat man einfach ausgeblendet, dass man klitschnass war^^ Die ganze Savanne war überflutet wegen der Regenzeit und als wir dann auf dem Fluss ankamen, durften wir abspringen und mit den Süßwasser-Delphinen dort schwimmen. Natascha wurde dann aber ausversehen gebissen (da die Delphine wirklich nur spielen wollten) und dann sind wir alle schnell wieder aufs Boot gestiegen. Wir haben Capivaras (Fette Nagetiere), Kaimane, viele Vögel, eine Schlange, Schildkröten und Affen gesehen und durften sogar kleine Äffchen füttern, die ganz schön gierig waren! Angekommen in unserer Lodge, die zwei Hauskrokodil als Haustierchen hatte, haben wir uns erst mal aufgewärmt und abends dann gemütlich Uno gespielt. Unsere bunt gemischte Truppe aus Argentiniern, Peruanern, Franzosen und uns hatte total viel Spaß und wir haben Uno neu für uns entdeckt :D Um 10 Uhr ging dann aber überall das Licht aus also hieß es ins Bettchen! Hostel in Rurre unser Hostelhaustier die Straßen von Rurre Regeeeen kein Kommentar in der Savanne die Affen kommen

Sonntag sind wir früh los und haben eine kleine Wanderung im Wasser bis zum Hals gemacht auf der Suche nach ein paar Schlangen. Leider erfolglos, dafür umso nasser sind wir wieder zur Lodge zurück. Beim zweiten Delphin schwimmen wurde dann ein Delphin etwas übermütig und hat die kleine Maike mit unters Wasser gezogen, also haben wir dann auch das schnell wieder abgebrochen. Nach einer Nachttour mit einigen Kaimanen wurde unser in einem kleinen "Laden" gekaufter Wein abends geöffnet und wieder gespielt. Samir hat sich zu uns gesellt, wir haben Tennis, Uno und ein Zahlenspiel gespielt und einfach nur gelacht. Vor allem wegen Juan, der uns mit seiner Lache alle angesteckt hat. Samir musste dann irgendwann mal "weg" und hat uns dann als Chancho (Schwein) ganz schön erschreckt, da alle dachten das nette Krokodil kommt uns besuchen. Bei unseren Spielen haben wir uns dann gegenseitig Schimpfwörter beigebracht^^ (Prost du Penner, Dame tu cocita,papucho, asotame!, usw^^). Capivara der Einkaufsladen die beste Truppe!

Der Montag fing dann mit erfolglosem Piranhafischen und Sonnenbrand an und bei unserer Rückfahrt im Jeep blieben wir natürlich auch noch stecken^^ Also hieß es erst mal schön im Schlamm aussteigen. Nach erneut 100 Stunden gefühlter Fahrt waren wir wieder in Rurre, wo bereits wegen des Regens das Chaos ausgebrochen war...Schlammlawinen, alles überschwemmt, viele Tote. Wir wollten also keine Nacht mehr hier bleiben. So gingen wir mit unserer Truppe essen und anschließend mit den zwei Argentiniern im Colectivo Richtung La Paz. Den billigen Bus, den wir gebucht hatten, haben wir nämlich verfallen lassen, da uns wirklich jeder davon abgeraten hat und wir wollten auf jeden Fall lebend in La Paz ankommen ;) Die Colectivo Fahrt war aber wirklich die reinste Todesfahrt! Erstens ist der Fahrer gerast wie ein Irrer, und zweitens war die Straße schmal, steil und nicht wirklich befestigt...Nach stundenlanger Fahrt im engen Taxi, hielt der Fahrer an und wir mussten umsteigen, wovon natürlich wieder keiner wusste^^ Außerdem hätten wir dann nochmal Geld bezahlen sollen, aber Juan und Melissa haben das geregelt. ja wo sind die Piranhas? gemeinsames Abendessen Todesfahrt

Als wir dann endlich irgendwann am Dienstag in La Paz ankamen, haben wir nur noch gechillt, Kaffee getrunken und den Abend im Hostel an der Bar ausklingen lassen. Am Mittwoch hieß es dann Abschied nehmen von Maike und mit dem Bus ca. 10 Stunden nach Arica fahren. Der Busfahrer war total süß, erst gab es einen kleinen Snack und anschließend sogar ein kleines Mittagessen aus seiner Kühltasche, was uns aber noch zum Verhängnis wurde...Auf dieser Strecke waren wir auf ungefähr 4000 Metern, der höchste Punkt auf unserer Reise,was man auch wirklich gemerkt hat. In Arica haben wir uns dann entschieden, direkt den nächsten Bus nach Caldera zu nehmen. Wir hatten also nach der 10-stündigen Fahrt ca. 2 Stunden Zeit kurz irgendwo ein Once zu essen und dann gings schon wieder weiter...Da uns oft von Busfahrten erzählt wurde bei der die Menschen im stehenden Bus ausgeraubt wurden, habe ich in der Nacht quasi kein Auge zugemacht. Überall hielt der Bus ewig lang an und man hörte komische Geräusche. Einmal schrie sogar eine Frau etwas aus Spanisch wegen eines Koffers. Irgendwann mussten wir sogar mitten in der Nacht aussteigen, aber das Ganze war zum Glück nur eine Kontrolle. La Paz gutes Essen...?

Donnerstag, den 30.01 kamen wir morgens in Caldera an und ich merkte bereits auf der Fahrt, dass es mir gar nicht gut ging. Das bolivianische Essen war zwar gut gemeint, aber wohl nichts für unsere empfindlichen deutschen Mägen^^ Nach kurzem Abliegen sind wir aber trotzdem an den Strand gegangen und eine nette Flutwelle hat uns mit unseren Uno- Karten gleich 3mal weggespült. Gut dass uns armen deutschen Mädels gleich eine Omi, zwei Bademeister und ein netter Mann zu Hilfe waren^^ Abends gab es dann noch einen überragenden Snack bei Kerzenschein^^

Freitag, den 31.01 wollten wir dann unbedingt nochmal an den schönsten Strand der Welt, Jürgen^^ Nach ewigem Telefonieren, Rumfragen nach Taxis und Hin und Her haben wir uns gesagt, dass wir einfach nochmal hin müssen! Also sind wir zur großen Straße Richtung Jürgen gelaufen und haben auf unser Glück gehofft. Und wir hatten Glück! Ein netter Vater mit seinem Sohn (Felipe und Tomás) aus Santiago waren auf dem Weg zu einem schönen Strand. Natürlich haben sie uns mitgenommen und nachdem wir ihnen dann Bilder von unserem Strand gezeigt hatten war klar, da fahren wir hin^^ Also haben wir nochmal einen wunderschönen Tag am Playa virgen verbracht und mal wieder Uno gespielt. Abends wurden wir sogar bis zur Hosteltür gefahren und herzlich verabschiedet. So etwas gibt es einfach nur in Südamerika! Wir haben dann abends den Nachtbus nach Santiago genommen. Jürgeeeeen

Am 1.02 kamen wir morgens in Santiago an und sind gleich auf dem Weg zum Hostel einem vom After kommenden Betrunkenen begegnet^^  Im Hostel haben wir sogar noch Frühstück bekommen und dann auf dem Vega unseren allerletzten Fruchtshake getrunken. Auch Natascha hatte das Essen im bolivianischen Bus nicht gut getan, denn nun hatte es sie erwischt. Abends hat uns Francisco noch mit ein paar Bierchen besucht und dann bin ich das letzte Mal in Santiago weggegangen. Gaby hat mich mit drei Kumpels abeholt, wir haben getanzt und hatten nochmal so richtig Spaß! Letzte Nacht in Santiago Ciao Gaby!

Sonntag haben wir dann gepackt und uns langsam von allem verabschiedet, auch wenn wir noch nicht wirklich glauben konnten, dass nun alles vorbei ist. Der letzte Completo am Flughafen, und ab nach Stuttgart.

6 Monate, 4 Länder, ein wunderschöner Kontinent, wunderbare Menschen, neue Freunde, tolle Landschaften, gute Partys, emotionale Momente, interessante Erfahrungen- die beste Zeit meines Lebens =)

Die große Reise beginnt...

Sonntag, 27.04.2014

Am 26.12 gings dann von La Serena ein bisschen weiter ins Landesinnere ins Elqui-Tal, was bekannt ist für seine vielen Wein- und Piscoplantagen und den schönsten Sternenhimmel der Welt ;) Dort haben wir dann Franciso aus Santiago getroffen und gleich mal ein Weingut besucht mit anschließender Weinverkostung. Kaufen musste man natürlich auch einen^^ Nach einem guten Mitternachtssnack wurde dann der Pisco und die UNO-Karten ausgepackt. Da es richtig warm war, haben Natascha, Francisco und ich dann auch draußen geschlafen und den Sternenhimmel noch bewundert, der wirklich wahnsinn ist!!! Wir haben dann auch noch ein Observatorium besucht, bei dem wir mit einem Riesen-Teleskop die Sterne anschauen konnten und uns alles genau erklärt wurde. Wir waren alle einfach nur sprachlos.    

Samstag gings mit dem Bus wieder ans Meer zur Bahia Inglesa. Dort haben wir auf einem Camingplatz geschlafen in einer kleinen Hütte direkt am Strand. Hier haben wir einfach mal das gute Wetter und den schönen Strand genossen. Montag hieß es dann für Francisco schon wieder zurück nach Santiago und wir haben uns dann auf die Suche gemacht nach einem Bus in den Nationalpark Pan de Azucar, was leider um die Feiertage rum unmöglich war und so haben wir spontan noch eine Tour gebucht, bei der wir leider wirklich abgezockt wurden...Aber wir haben den wunderschönen Park gesehen, der eigentlich nur aus Wüste besteht ;) An Silvester sind wir tagsüber gleich morgens an einen kleinen Strand gefahren, den man nur mit dem Auto erreichen kann, da er mitten in der Wüste ist. Der Playa la Virgen (Jürgen^^) ist das Schönste was ich je an Stränden gesehen habe. Abends haben wir dann gut gekocht und dann gings in die kleine Stadt das Feuerwerk am Hafen anschauen und ein bisschen mit den Chilenen ins neue Jahr feiern. Nationalpark Pan de Azucar PLaya La Virgen =)

Am 2. Januar sind wir dann über Nacht mit dem Bus in das kleine Dorf San Pedro gefahren, das im Nichts in der Wüste liegt. Nach etwas längerer Hostelsuche und totaler Erschöpfung, weil die Hitze wirklich morgens schon unerträglich war, haben wir uns erst mal ein bisschen ausgeruht und uns dann nach den Touren erkundigt.  Abends gings auch gleich zur ersten und zwar sind wir zu einer Lagune gefahren, die wie das Tote Meer einen sehr hohen Salzgehalt hat und wir alle schön an der Oberfläche geschwommen sind^^ Freitag sind wir früh morgens zu den Altiplano Seen gefahren, die in einer Höhe von über 3000 Meter liegen. Dort gab es auch eine Salzwüste mit Flamingos. Abends hatten wir eine Tour in das Mondtal mit Sonnenuntergang, was wirklich wunderschön war mit den ganzen Felsen. Samstag mussten wir um 5 Uhr morgens bereitstehen für die nächste Tour :D Und zwar sind wir zu Geysiren gefahren in fast 4000 Metern Höhe, dadurch durften wir den Tag davor keinen Alkohol oder rohes Fleisch essen um die Höhenkrankheit zu vermeiden. Wir haben dann noch in den heißen Quellen dort gebadet, die leider etwas überfüllt von den ganzen Touristen waren... Nach den anstrengenden Tagen in der Hitze der Wüste sind wir dann über Nacht weiter nach Iquique gefahren. Da wir schon nachts um 4 angekommen sind, waren wir nicht sicher, ob wir wirklich schon in unser Hostel können, doch alles gar kein Problem in Chile^^ Wir wurden schon an der Tür empfangen und haben ein Zimmer bekommen, was leider kein Licht hatte. Doch in unserem Zustand der Erschöpfung war uns alles egal :D Die Nacht haben wir also kostenlos bekommen. Tagsüber haben wir am Strand gechillt und ich musste mich erst mal auf die Suche nach FlipFlops machen, da meine in der Wüste kaputtgegangen sind... Dann haben wir uns noch die Geisterstadt Humberstone angeschaut, in der früher Salpeterwerke waren. Sonnenuntergang Salzwüste Mitten im Nichts Salzsee Flamingos =) Geysire bei Sonnenaufgang Altiplano Seen Humberstoneeee......

Am Dienstag, den 07.01 sind wir dann Richtung Grenze nach Arica gefahren, von Tacna dann mit einem Colectivo über die Grenze nach Peru und dann weiter nach Puno an den Titicacasee. Wieder nachts um 4 angekommen, sind wir sofort von einer herzlichen Ureinwohnerin am Bahnhof empfangen und zu einem Hostel gefahren worden. Dort haben wir dann den ganzen Tag einfach geschlafen, da wir uns auch an die Höhe anpassen mussten und abends dann einen kleinen Stadtrundgang gemacht, bei dem wir eine 2 Tages-Tour zu den Inseln vom Titicacasee gebucht haben. Außerdem gabs noch eine riesen Grillplatte mit Pisco und zwei Liter!!! Cola für 7 euro^^ Dienstag gings dann mit dem Schiff los zur ersten Insel, die nur aus Schilf von den Bewohnern dort gebaut wurde und die dort das ganze Jahr über leben. Leider war das ganze sehr touristisch, da die Ureinwohner größtenteils vom Tourismus leben und nur aufs Festland fahren können um dort einzukaufen, wenn sie genügend Geld verdient haben. Auf der nächsten Insel Amananti wurden wir dann alle Familien dort zugeteilt, bei denen wir die Nacht verbringen würden. Wir haben noch einen Spaziergang zu den Ruinen der Ureinwohner gemacht, der sich als sehr anstrengend wegen der Höhe herausgestellt hat. Und nach einem kurzen Mittagsschlaf am See waren wir dann alle braungebrannt oder besser gesagt rot! :D Das Essen bei der Familie war sehr Kohlenhydratereich: Reis,Kartoffeln, Mais, Käse,.. was dann auch die Figur der Frauen dort erklärte ;) Was mich sehr beeindruckte war die Tatsache, dass es am Titicacasee schon im Sommer kalt ist und im Winter regelmäßig minus Grade hat, doch es gibt keine Heizungen und auch zu wenig Feuerholz dort.  Am nächsten Tag gings noch zu einer anderen Insel, die wir dann bei strömendem Regen nochmal bestiegen haben. Wir waren dann auch froh endlich wieder auf dem Festland zu sein^^  Samstag war unser Shoppingtag. Wir haben gefühlt alle Stände dort leergekauft und Sandra war ein richtiger Feilscherprofi^^ und als wir eigentlich fertig waren, kamen die ganzen Verkäufer einfach mit ihren Sachen, die sie eingepackt in Kleidersäcken trugen, einfach zu uns. Und ein süßer Opi ohne Zähne hat es dann sogar noch geschafft uns Inka-Zigaretten zu verkaufen^^  Nach unserem letzten gemeinsamen Pisco hieß es dann Abschied nehmen. Sandra und Felix mussten wieder Richtung Santiago und Natascha und ich haben einen Bus nach Cusco genommen.

Titicacasee braun gebrannt ;) Schokokeks? schwimmende Inseln anstrengender Aufstieg... schmeckt nicht wirklich (Frage:Wird man von dem Zeug so fett?) Inka-Inka

Letzte Wochen in Santiago mit Besuch aus Deutschland =)

Dienstag, 25.02.2014

Am 4. Dezember ging´s dann mit ausgestattet mit einem Willkommensplakat und chilenischem Bier zum Flughafen und die Aufregung erreichte ihren Höhepunkt. Als wir Bine dann total verwirrt und hilfesuchend gefunden haben, ging´s zurück nach Vitacura. Willkommen in Santiago =)Es ist echt lustig zu sehen, was andere alles fasziniert, wenn man sich selbst schon an alles Neue gewöhnt hat. Wir haben dann die letzten Wochen noch richtig schön ausgenutzt mit Poolpartys, Plätzchen backenPlätzcheeeeen,  stundenlangem Chillen und kochen bei uns Zuhause in der Sonne, Picknick auf dem Cerro San Cristobal, einer Poolparty mit etwas gewöhnungsbedürtigen Cocktails...kleinen Stadtführung und vielen lustigen Abenden mit der WG und natürlich Cesar. Abendessen^^Terremoto in der La Piojera ;)Die Completos dürfen nicht fehlenKulturschock auf La VegaPicknick auf dem Cerro =)Unsere Freunde Cody und Angel aus Pichilemu haben uns dann auc                                h  noch in Santiago besucht und dann wurde erst mal schön in der WG mit allen zusammen gegrillt und anschließend ging´s auf das Konzert von Manu Chao, das richtig gut warCody der Grillmeister ;)leckere Cocktails vor dem Manu Chao Konzert! Im L       BI wurden wir dann noch mit ein paar netten Worten verabschiedet und kamen nochmal in denVerabschiedung LBIAbschied im LBI Genuss des superleckeren Caterings, was wir wirklich alle ausgenutzt haben.^^ Anschließend sind wirklich alle auf den Miercoles Ultimo Po gegangen und es war wirklich ein super Abschluss, auch wenn ich dabei meine schöne 3 Euro Brille verloren habe ;) Miercoles Ultimo Po!Am Freitag, den 13.12 war dann offiziell der letzte Tag im LBI und in der WG wurde nochmal richtig der Abschied von unsallen gefeiert, Abschiedsparty Wgwas Cesar u nd ich dann noch mit unserem üblichen Club abgeschlossen haben. Mir wurde leider meine Kamera an dem Abend noch geklaut, doch ich muss sagen das war das Einzige in der ganzen Zeit in Chile. Und Sonntag sind dann Bine, Cesar, Natascha und ich nochmal ins Cajon zum Zelten gegangen und wir hatten richtig tolles Wetter und haben sogar den richtigen Weg auf Anhieb gefunden! Picknick im Cajon =)Trotz ein paar kleinen Zwischenfällen, wie zum Beispiel einer wildgewordenen Gasflasche, die Natascha ins Auge gespritzt hat oder etwas zu viel Pisco, was dann für mich etwas nass im Fluss geendet hat, war das Wochenende zusammen nochmal richtig schön! allerletztes Frühstück =(Danach ging es dann für Bine und mich direkt weiter nach Valparaiso mit dem üblichen Touriprogramm, wobei wir leider ziemlich schlechtes Wetter hatten...Valpo Bootstour Isla DamasUnd anschließend haben wir Natascha mit ihrem Besuch Felix und Sandra in La Serena getroffen, wo wir zusammen in einer Hütte Weihnachten gefeiert haben mit viel zu viel gutem Essen und Pisco Sour und natürlich einem Chile-Weihnachtsbaum mit Kristallkugeln^Weihnachtsbaum^^^ Unser Weihnachtsbrunch WeihnachtsessenDann war die schöne Zeit mit Bine auch schon wieder vorbei und wir sind zusammen zurück nach Santiago gefahren. Es ist wirklich schön, wenn man Besuch von Zuhause bekommt, vor allem über Weihnachten war dann ein bisschen Heimat da =)

Die Zeit rast uns davon...

Mittwoch, 04.12.2013

Kaum zu glauben, aber es sind nur noch 1,5 Wochen bis unser Studium hier vorbei ist! Die letzten Wochen sind so schnell vorbeigegangen, dass wir noch lange nicht alles geschafft haben, was wir vorhatten und auch erst so langsam realisieren, dass jetzt dann unser letztes Wochenende in Santiago beginnt. Auch die Adventszeit geht an uns vorbei, denn bei 30 Grad kommt kaum Weihnachtsstimmung auf ;)  Unsere Weihnachtsdeko^^

Letzte Woche hat Anselm für uns Artischocken und gebratene Kochbananen gekocht und danach ging´s dann auf den Geburtstag von Gaby, einer chilenischen Freundin mit Previa (vorglühen) in ihrem Haus und anschließender Party beim Miercoles Po. Gaby hat eine sehr kleine Wohnung, die mit ungefähr 30 Leuten gefüllt war, Deutsche, Chilenen, Spanier usw. Eine richtig lustige Party mit anschließender Rührei- Kochaktion zuhause^^

...noch bei Anselm im Haus... ...mit Geburtstagskind Gaby...und den schicken Partyhüten ^^ Viva la fiesta! ;)

 

Samstag wollten wir eigentlich zu Valentina (eine Kommilitonin), um dort am Pool zu chillen und ein wenig noch was für ein Seminar vorzubereiten, aber leider war es gerade am Samstag zu bewölkt/kühl zum baden. Deswegen haben wir nur gemütlich beinander gesessen ,Valentinas Gastschwester Talea kennengelernt (bei der sie in Hamburg gewohnt hat, die jetzt nach ihrem Studium ein Praktikum in Santiago macht), Eis gegessen und waren abends noch Sushi essen. 

Sushiii :)

Am Sonntag haben wir eigentlich den ganzen Tag damit verbracht zu grillen.. .Denn wir haben nach langer Zeit Erica mal wieder in der Wohnung angetroffen (sie arbeiten zur Zeit gefühlte 24 Stunden am Tag...) und beschlossen spontan mal wieder einen kleinen Familientag zu machen. 

Am Mittwoch warenwir ein wenig in der Stadt unterwegs...Bustickets besorgen, Gemüse einkaufen, unseren ersten chilenischen Sub essen, auf Märkten schlendern und die Sonne genießen...

 Riesen-Sub im Park genießen  Am  ...unterwegs in der Stadt...

Abends haben wir uns mit Talea, Maike&Lucas (Mitbewohner von Anselm) und Anselm getroffen, um zum After-Office zu gehen. Auf dem Weg dorthin haben wir eine Demonstration mitbekommen... Total krass, wie die Polizei hier durchgreift! Truppen von vollmontierten Beamten, Wasserwerf-Fahrzeuge,die den Wasserstrahl direkt auf die Menschen zielen und zahlreiche andere Einsatzwägen... Wir haben uns unauffällig schnellstmöglich von der betroffenen Straße entfernt, denn eine nette Dame hat uns dann noch hinterhergerufen wir sollen gefälligst wieder in unser Land zurückgehen...!

Bei diesem After-Office war es zwar ganz nett mal den Blick von einer Dachterrasse auf Santiago zu haben, aber die Leute,Preise und Stimmung dort, reicht es einmal mitzubekommen... Hauptsache schickimicki und ein Cocktailgläschen mit überteurtem Inhalt drin in der Hand- naja! Nicht so unser Ding!! Wir sind dann noch weiter auf ein Getränk in eine Bar und dann auch schon nach Hause. Das nächtliche Rührei mit allerlei drin,war durchaus spaßiger als diese spießige Veranstaltung...^^

Selbst ein durstlöschendes,kaltes Bier darf nicht einfach so auf der Straße verzehrt werden... ^^Afteroffice mit überwiegend deutschen Anteil... die blonden Haare verraten es kaum ^^   Ausblick auf die Stadt Nächtliches Kochen... in der zu kleinen Pfanne ^^ Essen auf dem Küchenboden, sonst wacht doch noch das ganze Haus auf...^^

Am Donnerstag hab´ ich mich dann mal alleine im Fisch kochen versucht, da Anselm und Natascha beim Gitarrenabend waren^^ Es gab Merluza mit Kräuterkruste und Kartoffelspalten und zum Trinken eine supergute Bowle :D Und das Essen hat geschmeckt =) Das war dann auch unser Abschiedsabend für Anne, denn sie hat jetzt Besuch von ihrem Freund und fliegt noch nach Peru und in zwei Wochen zurück nach Deutschland, einfach krass!

Letzten Freitag waren Cesar, Natascha und ich in der Stadt unterwegs...Zuerst haben wir Natascha´s Kamera, die beim Reitunfall in Pichilemu kaputt gegangen ist, zur Reperatur gegeben. Mitten im Zentrumskern von Santiago in einem unscheinbaren Bürogebäude in der Fußgängerzone befindet sich ein kleines Apartement, in dem Harry Müller seine Reperaturwerkstatt hat. Der Vermieter von Cesar kennt diesen guten Herren und hat ihn uns weiter empfohlen. Und der deutsche Harry Müller hat die Kamera wieder zum Laufen gebracht! :D

Wir waren noch ein Eis schlecken und sind danach zu Cesar gegangen, um dort Empanadas zu machen. Das war zwar wirklich viel Arbeit, aber wir hatten sehr viel Spaß und am Ende superleckere Empanadas. 

Am Plaza de Armas Eisschlecken...leider hat es nur die Waffel aufs Bild geschafft ^^ Empanadas vorbereiten... Mit Hilfe von Cesars Anwendungen hat das auch einigermaßen geklappt... ;) Vierbeiniger Geselle im Park After ;)

Nach ein paar Runden Uno, haben wir zuerst vergeblich die WG-Party auf der Talea war gesucht und Cesar hat mit ein paar Betrunkenen telefoniert und eigentlich "GAR NICHTS" verstanden :D dann sind wir einfach in die Stadt gegangen, haben ein bisschen mit ein paar Hunden im Park gechillt und dann noch einen After gesucht um etwas zu tanzen. Nachdem auf dem Heimweg dann alle erst mal die Haltestelle verpennt hatten, hieß es laufen und laut Cesar hat eine gefühlte Stunde immer "nur noch ein bisschen" gefehlt bis wir dann entschlossen haben die letzten 20 Meter ein Taxi zu nehmen^^

...morgens heim kommen und noch Empanadas zu frühstücken ist sehr zu empfehlen ;)

 

Am Samstag haben wir dann unsere Zimmer schnell mal getauscht, denn morgen kommt einfach schon Bine für 3 Wochen!!!!!! Da wir sowieso bald packen sollten, haben wir auch gleich mal versucht ein bisschen auszumisten, doch ich glaube mein Koffer wird sowieso viel zu voll am Ende....

 

Abends haben wir uns bei Anselm im Haus getrofffen und haben gemeinsam die ersten Plätzchen gebacken und dazu Punsch getrunken.. Ganz schön komisch, wenn man bei 30 Grad Hitze Plätzchen backt und heißen Punsch trinkt, doch es war lecker und wir sind immerhin ein bisschen in Weihnachtsstimmung gekommen^^

Montag waren wir dann noch mit Gaby, Maike, Lucas und Anselm im Mercado Central Fisch essen, der wirklich superlecker war und dann ging´s nochmal auf einen Großeinkauf auf den Vega für die Pizza, die wir morgen für Bine backen und dann haben wir noch spontan eine nette Bar gefunden, bei der das Angebot der zweite für 1000 Pesos war, was wir natürlich annehmen mussten ;)  Fisch essen im Mercado Central

Morgen früh wird Bine mit einem netten Plakat und Dosenbier am Flughafen in Empfang genommen, dann gibts erst mal Pizza daheim mit Anselm und abends sind wir zum Picknick mit Gaby eingeladen, doch ich bezweifle dass man nach einem 16 Stunden Flug dazu in der Lage ist^^

Der Countdown läuft und wir versuchen jeden Tag noch so richtig auszunutzen, das kommende Wochenende wird das letzte richtige hier sein und unsere Kumpels Angel und Cody aus Pichilemu kommen und natürlich noch besuchen ;) Also freut euch auf meinen nächsten Blog ;) 

Surfen und chillen im Paradies!

Dienstag, 19.11.2013

Da wir unbedingt einmal ins Surferparadies Pichilemu und dort surfen "lernen" wollten, haben wir (mal wieder Natascha, Anselm, Maike, Lucas und ich) beschlossen dort auch gleich mal hinzugehen. Den ersten Tag waren wir noch zu dritt unterwegs, da Lucas, Maike und noch eine Freundin von den beiden noch Uni hatten.

Nach ungefähr 5 Stunden Busfahrt (normal nur 3, aber wir hatten nen falschen Bus), sind wir am Terminal angekommen und dort wurden wir dann sogar von unserem "Hostelbesitzer" abgeholt. Wir haben uns dann irgendwie in das Auto gequetscht, da der Chef Nico noch seine beiden Helfer Cody und Angel dabeihatte, aber hier in Chile geht alles^^ Dann ging´s schnell einkaufen und weiter auf die Surffarm, die etwas außerhalb von Pichilemu liegt. Es ist das absolute Paradies dort! Irgendwo mitten im Nichts mit privatem Strand, an dem einfach kein Mensch sonst ist und einem riesigen Garten mit Grillplatz und Zeltplätzen, wo wir drei auch geschlafen haben. Angel und Cody sind zwei Reisende, die gerade ihr Studium in Hawaii!!!!! beendet haben und jetzt hier in Chile Work and Travel machen. Und sie haben einfach das beste Leben :D Ihre Arbeit bestand eigentlich aus Frühstück für uns machen, chillen, Bier trinken und hoffen dass die Wellen gut sind zum Surfen^^ Ach und Surffilme anschauen (der Film bestand aus Leuten, denen man beim Surfen zugeschaut hat, aber die beiden haben total gebannt zugeschaut). Und hier gab es auch Babykatzen, die einfach total süß waren..Ich war echt kurz davor eine mitzunehmen.Surffarm

Am ersten Tag haben die drei uns dann noch Punta de Lobos gezeigt. Dort gehen die meisten Surfer hin, aber man muss es wirkllich drauf haben, denn die Wellen waren einfach mal 5 Meter hoch! Abends haben wir uns erst mal einen Wein am Strand dort gegönnt und Uno gespielt. Danach haben wir alle zusammen im Aufenthaltsraum weitergespielt und auch schön weitergetrunken^^ Und nachts sind wir nochmal an den Strand und haben einfach nur die Sterne bewundert.Punta de Lobos

Am nächsten Tag sind wir mit den Pferden von der Farm nebenan am Strand ausgeritten. Und es war wunderschön! Natascha´s Pferd war zwar etwas stur, aber es ging dann doch und unsere beiden haben sich immer gegenseitig angestachelt und Wettrennen gemacht =) Abends kamen dann die anderen 3 und wir haben alle zusammen gegrillt. Cody war unser Grillmaster und anscheinend hab´ich ihn angeschaut, wie ein Hund, der fast am verhungern ist^^ Nico hatte erst vorgeschlagen ein Lamm zu kaufen, das wir dann grillen können, aber davon waren wir alle weniger begeistert^^ (ich hieß übrigens immer TinaPina weil wohl eine Freundin von ihm auch so hieß warum auch immer :D , und Anselm hieß Anselmohelmo oder so ähnlich^^) Danach wurde dann Jenga zum Trinkspiel umfunktioniert und eigentlich jegliches Spiel, das wir kannten auch. Die Reste vom Grillen wurden dann nachts noch alle irgendwann vernichtet. Cody der Grillmaster 

Samstagmorgen beim Frühstück wurden wir alle etwas geschockt, denn auf einmal kam Nico mit zwei Fetten Schafen an, die er an einem Strick hinter sich hergezogen hat und wir dachten wirklich, die werden jetzt hier für Abends geschlachtet!!! Aber die waren nur hier zum Gras fressen :D Und Natascha hat ganz genüsslich den Grapefruitsaft vom Abend davor getrunken, den Selmo und ich noch gemischt haben. Bis sich dann herausgestellt hat, dass da Wodka drin war und das nicht mal wenig :D

Danach sind wir dann nach einem gechillten Morgen am Strand abgeholt worden zum Surfkurs. In Pichilemu war schon einiges los am Strand und wir mussten uns dann erst mal irgendwie in die Anzüge quetschen, was wirklich nicht einfach war. Dann hieß es aufwärmen und Trockenübungen am Strand und dann ging´s endlich ins kalte Wasser! Aber surfen ist wirklich total schwer und nach 1,5 Stunden im Wasser und etlichen Stürzen ins Wasser waren wir alle total fertig. Wir sind dann zurückgefahren und haben für abends Pizza gemacht. Mit einem Empanadaofen wird Pizza auch richtig lecker^^ Aber heute hieß es dann endlich mal für alle einfach nur früh ins Bett und schlafen...sehr bequem!

Sonntag haben wir uns dann gedacht uns gefällts so gut hier also bleiben wir einfach noch ne Nacht länger. Gesagt getan, die anderen haben sich nochmal Surfbretter ausgeliehen und Maike und ich sind durch Pichilemu gebummelt und haben uns Empanadas gegönnt. Sonntag war Wahltag in Chile, das heißt es war auch in der Stadt eher tote Hose, da fast alle Chilenen an dem Tag freibekommen um zu wählen. Außerdem gab es keinen Alkohol zu kaufen, erst ab 19 Uhr wieder :D Anselm und Sofia sind dann abends zurück nach Santiago gefahren und der Rest ist wieder zur Surffarm gebracht worden. Das Surfen war beim zweiten Mal nicht mehr so gut und Natascha hatte dann auch noch einen kleinen Unfall, man sollte einfach doch bei einem Mal bleiben. Abends wurden wir dann endlich mal von den Jungs bekocht^^ Aber die schnellsten sind das halt wirklich nicht und daher gab es dann um halb 11 endlich mal was für uns Ausgehungerten. Aber dafür war´s total lecker (Burritos mit Guacamole, Hähnchen usw) und auch der letzte Abend war einfach total lustig mit Ring of Fire, Jenga, Uno, Bier, Wein usw. Am Ende haben wir uns nochmal alle in der Küche getroffen und die Reste vom Essen vernichtet^^ Und am Morgengrauen ging´s endlich ins Bett^^ 

Sonnenuntergang vom Privatstrand aus
Montag wollten Maike, Lucas und ich dann nochmal reiten, aber wir sind dann 20 Minuten vor dem Termin aufgewacht, und Frühstück war auch noch nicht fertig, daher mussten die Pferde noch etwas warten. Mit Kater und total übermüdet ist reiten sowieso nicht die beste Idee und darum war das Ganze dieses Mal auch eher lahm, wie gesagt, nach einem Mal sollte man sich zufrieden geben ;) Cody, Angel und Nico waren zwar wirklich fertig nach unserem Aufenthalt hier, aber sie wollten uns kaum gehen lassen^^ Den ganzen Morgen haben sie versucht uns zu überreden doch noch eine Nacht zu bleiben, aber leider ruft irgendwann mal wieder die Pflicht und so ging unser Aufenthalt im Paradies zu Ende. Wir sind zu 7. in Nicos Auto gequetscht zum Terminal gefahren und es hieß Abschied nehmen.

Auf ein Wiedersehen in Santiago! =)        

Sonnenuntergang und zelten

Mittwoch, 13.11.2013

Unter der Woche wollten wir nochmal auf den Cierro San Cristobal und uns von dort den Sonnenuntergang über Santiago anschauen. Gesagt getan, wir haben ein paar Sachen zum Picknicken eingepackt und haben den Berg "bezwungen" :D Auf dem Weg wurden wir noch kurz von einer Art Vogelspinne unterbrochen, was schon irgendwie etwas gruslig war... Aber die Aussicht oben war dann einfach nur der Hammer und wir haben gerade noch so die Sonne untergehen sehen^^

Am Wochenende hatten wir die spontane Idee hier in der Nähe im Cajon del Maipo für eine Nacht zelten zu gehen, denn wir haben uns für die Reise danach ein Zelt gekauft (im Supermarkt^^). Da Cesar etwas Stress gemacht hat, standen Anselm, Natascha und ich um 7 Uhr morgens schon an der Metrostation und haben natürlich erst mal 40 Minuten auf Cesar gewartet :D Dann haben wir den Bus gesucht und nachdem Cesar dann endlich mal der Name eingefallen ist von dem Ort wurden wir auch fündig. Das Ganze war dann ein bisschen chaotisch, weil Cesar unser Reiseführer war und selbst nicht mehr sicher war, welchen Weg wir dort auf den Berg nehmen mussten. Wir sind dann also einfach mal drauf los gewandert und es nahm einfach kein Ende^^ Es ging immer höher und höher über Felsen, schmale Wege mit tiefen Abgründen und irgendwann standen uns dann noch zwei ziemlich grimmige Kühe im Weg, die Anselm aber gekonnt vertrieben hat. Als wir endlich halbwegs dort angekommen, wo wir wollten, sind wir 3 erst mal im Fluss baden gegangen und Cesar hat verzweifelt den Ort gesucht, an den er eigentlich wollte. Er hat aber nichts gefunden und so sind wir einfach dort geblieben und haben unser Zelt aufgeschlagen. Leider war der Platz ziemlich dreckig und wir hatten nach einem Tag schon eine gefühlte 5 cm dicke Dreckschicht^^ Aber trotzdem hatten wir unseren Spaß mit Lagerfeuer, Wein und Bacardi und im Fluss konnten wir uns immerhin ein bisschen waschen. Am nächsten Tag haben wir dann einen anderen Weg zurückgenommen und sogar noch den Platz gefunden, wo Cesar eigentlich hinwollte und der war schon um einiges schöner, also haben wir beschlossen einfach nochmal irgendwann zu kommen^^  Wir kamen dann im Wald noch an einem "Hippielager" vorbei, das war richtig interessant! Die Leute dort leben in ihrem kleinen Häuschen mit selbst gebautem "Toilettenhäuschen", bauen ihr ganzes Essen an und haben sich dort ein eigenes Reich aufgebaut mit Hängematten, Musikinstrumenten usw. Wir wurden sogar eingeladen nächstes Mal mit ihnen zu essen^^Hippielager

Nach ein paar Stunden Wanderung und Bergsteigen waren wir endlich wieder am Bus und alle einfach nur noch fertig und ich hatte den Muskelkater meines Lebens :D            Fick und fertig (wie Cesar immer sagt^^)   

Erster Badeausflug =)

Dienstag, 12.11.2013

  Letztes Wochenende sind wir in einer 5er Gruppe nach Valparaiso gefahren (Natascha, Anselm, Lucas und Maike von Anselms WG und ich). Wir hatten ein Hostel in Valpo und sind dann Samstag gleich mal in den nächsten kleinen Ort ans Meer gefahren. Dort wollten wir uns eigentlich im Surfen ausprobieren, aber dann haben wir beschlossen bei den Dünen dort Sandboarden zu gehen, denn das war total billig! Wir haben uns also zwei Boards ausgeliehen und mussten erst mal die steilen Dünen erzwingen. Das Problem war, wir hatten keine Socken und festen Schuhe und der Sand war einfach nur heiß!!!! Also haben wir irgendwie mit Tüten und gefundenen Kindersocken auf dem Weg improvisiert :D Oben angekommen waren wir aber alle total begeistern, denn man hatte einen tollen Ausblick auf den Pazifik und Sandboarden macht einfach nur total Spaß! Und so schlecht war ich gar nicht mal ^^ Danach mussten wir dann erst mal wieder an den Strand um uns den ganzen Sand irgendwie abzuwaschen und wir waren endlich das erste Mal baden im Pazifik!! (bei 12 Grad^^) Die Wellen hier sind wirklich ziemlich krass, aber dafür perfekt zum Surfen geeignet, das wir demnächst dann auch mal noch austesten. Riesenempanadas wir Coolen^^

Abends haben wir dann noch das berühmte Nachtleben von Valparaiso getestet, das gar nicht mal so spektakulär war, aber wir hatten natürlich wie immer unseren Spaß =) Und am nächsten Tag hieß es auch schon wieder fast aufbrechen. Wir haben noch eine kleine Bootstour am Hafen von Valpo gemacht und danach in einem Cafe am Berg den Ausblick auf die schöne Stadt genossen und dann ging´s mit dem Bus wieder zurück nach Santiago.

Valpo =)

Und an Halloween haben Natascha, Anselm und ich bei uns hier eine Party gemacht. Es war richtig lustig, mit Kürbissuppe, Keksspinnen, viel Wein und dem Werwolfspiel, das für die Chilenen unter uns gar nicht so einfach war^^ Danach gings dann noch nach Bellavista ins Partyviertel und am Ende waren natürlich wie immer Natascha, Cesar und ich übrig ;)     

Patagonien und Feuerland mit den 3 Chaoten =)

Dienstag, 29.10.2013

 

 

Kaum waren wir mal wieder ein bisschen in Santiago angekommen, ging auch schon die nächste große Reise wieder los. (17.10-27.10)  Dieses Mal ganz in den Süden nach Patagonien. Wir drei Austauschstudenten Natascha, Anselm und ich gingen vollgepackt mit warmen Sachen (da unten ist es nämlich ganz schön kalt) und auch etwas planlos zum Flughafen^^

Die ersten beiden Tage waren wir in Punta Arenas in einem Hostel, in dem wir die einzigen Gäste waren :D Ein Muss hier ist der Nationalpark Torres del Paine, was so viel heißt wie Blaue Türme. Dort ging es auch direkt am zweiten Tag mit einer Tour hin und wir hatten wirklich richtig Glück mit dem Wetter, aber trotzdem hat es so stark gewindet, dass man teilweise Mühe hatte gerade zu stehen. Der Tag war richtig anstrengend, es ging um halb 6 morgens los und zurückgekommen sind wir dann erst um 11, aber es hat sich wirklich gelohnt! Torres del Paine =)Torres del PaineGletscherHmm lecker

Am dritten Tag hatten wir einen Bus nach Ushuaia gebucht, die südlichste Stadt der Welt, wenn man so will ;) Und zwar ging es ca. 11 Stunden ganz in den Süden auf Feuerland (Argentinien) und es hat einfach geschneit während es in Santiago 25 Grad hatte!!! Da wir noch kein Hostel hatten und die Stadt natürlich total beliebt unter Touristen ist, hatten wir erst ein paar Anlaufschwierigkeiten, nachdem wir vor allem zuerst von einem Witzbold in ein Hostel geschickt wurden, das es gar nicht mehr gibt und die reinste Baustelle war!^^ Doch wer sucht, der findet und unser Hostel war dann auch wirklich richtig schön mit lauter netten Leuten! =) Wo ist das Hostel !?

Am nächsten Tag haben wir uns ein bisschen den Hafen und Strand dort angeschaut und sind unserer Lieblingsbeschäftigung in diesem Urlaub nachgegangen: UNO! :D Am Ende der Welt - Ushuaia

Mit unserer kleinen Reisegruppe (Natascha, Anselm, Sarah aus Barcelona, Moni aus Riedlingen und einem Pärchen aus den USA) haben wir den Gletscher dort bestiegen. Wir mussten die Skipiste hochlaufen, was in dem hohen Schnee wirklich anstrengend war und am Ende haben wir vor lauter Schnee leider nichts gesehen! Doch der Tag war trotzdem schön und abends haben wir dann alle zusammen eine leckere Pizza gekocht und seeeehr viel Wein mit Erdbeeren getrunken ( unser neues Lieblingsgetränk hier ;) )Gletschertour...Schneeeeee!!!

Die nächsten Tage haben wir noch eine Bootstour auf der Magellanstraße gemacht, auf der wir ein paar Inseln mit Robben, Vögeln usw gesehen haben und versucht unsere Rückreise nach Punta Arenas zu buchen, doch es hat sich herausgestellt, dass der Bus von Argentinien aus um einiges teurer ist! Wir haben uns dann ein bisschen umgehört und uns nach vielen positiven Erfahrungen entschlossen zurück zu trampen. 

Einfach nur nichts...Guanako (Lama)
Am Donnerstag ging es sehr früh los, denn wir wollten sicher in Punta Arenas ankommen, bevor es dunkel wird. Da Sarah aus Barcelona auch mit uns weiterziehen wollte, haben wir uns in 2er Gruppen aufgeteilt, Natascha und ich und Anselm mit Sarah. Kaum an der Straße angekommen, sind wir auch schon eingesammelt worden zur Hauptstraße. Ab da haben sich dann unsere Wege getrennt. Anselm und Sarah hatten viel Glück, denn sie wurden von einem Pärchen mitgenommen, das sie fast bis ans Ziel gebracht hat und sie waren schon um 5 Uhr in unserem Hostel! Natascha und ich wurden zuerst von einem Vater mit seinem Sohn (der wohl noch Fahranfänger war^^) zur ersten großen Stadt gebracht. Auf Feuerland und in Patagonien gibt es wirklich kaum Städte und man fühlt sich wirklich, wie am Ende der Welt, denn es gibt einfach kilometerlang nichts als Steppe und ein paar Schafe. Als nächstes hat uns dann ein netter junger Mann zum nächsten Knotenpunkt gebracht und da er wohl verschlafen hatte, waren wir auch sehr schnell da^^ Hier mussten wir dann etwas warten, bis wir wieder Glück hatten, doch bald wurden wir von einem LKW mitgenommen. Es war ein Vater mit seinem Sohn und beide waren total nett! Leider ging es sehr langsam voran und dadurch kamen wir erst zur Fähre als es dunkel war. Das hieß für uns, dass wir nicht bis nach Punta Arenas weiterfahren konnten, denn die beiden mussten in eine andere Richtung und nach der letzten Fähre gab es absolut keinen mehr der uns hätte mitnehmen können wir waren absolut im Niemalsland! Fernando war so besorgt um uns, dass er uns einfach angeboten hat im LKW zu schlafen und wir haben das dann auch dankbar angenommen. Also haben wir zu viert Abendessen gekocht und uns dann in die beiden wirklich kleinen Betten gequetscht. Es hieß also die Nacht über nicht bewegen, ansonsten hätte Natascha meine Füße im Gesicht gehabt^^ Aber es war wirklich ein richtig geiles Erlebnis, denn wir durften sogar kurz mal LKW fahren und haben so richtig typisch Mate getrunken, was hier wirklich total typisch ist. Und am nächsten Tag ging es dann auch ohne Probleme mit einem anderen Auto nach Punta Arenas und wir wurden vom besorgten Anselmo mit einer selbstgemachten Tomatensuppe erwartet. =)Unser LKW

Abends mussten wir dann einfach nochmal feiern ;) Nach ein paar Runden UNO, Erdbeerwein und dem Spiel CHANCHO, das uns Fernandos Sohn beigebracht hat, sind wir mit ein paar Chilenen von unserem Hostel in einen ganz netten Club gegangen.Party ;)

Der letzte Tag begann mit Kater, anschließend einer Pinguintour und dann waren wir noch mit Sarah und einer Freundin richtig lecker Fisch essen. Da unser Flug nach Santiago um 5 Uhr zurückging, haben wir einfach total fertig am Flughafen auf dem Boden geschlafen und das sogar richtig gut! Denn in den Hostels kam ich wirklich nicht wirklich viel zum Schlafen (schnarchender/röchelnder Chinese, furzender Ire und extrem unbequeme Betten oder zu viel Erdbeerwein^^).

Empfangen wurden wir in Santiago dann in Anselms WG mit einem riesen Frühstück und dann ging es einfach nur noch heim ins Bett! =)

 

Eine schöne Reise geht zu Ende...Endlich wieder in Santiago =)Fürchtüüüück =)

Theater-Chor-Reise

Montag, 07.10.2013

             Und letzte Woche ging es gleich nochmal in den schönen Süden, aber leider nicht als Urlaub, sondern mit dem LBI. Wir haben im Chor und Theater ein Stück geprobt, die Nachtigall, das wir in verschiedenen deutschen Schulen vorgespielt haben.Das Theater ist eine Mischung aus Spanisch, Deutsch und "Chinesisch", sodass die Kinder auch alles verstehen. Montag morgen ging es früh um halb 6 los und geschlafen hatten wir einfach gar nicht^^ Wir haben mit Anselm, Valentina und unserer Gastfamilie zusammen Bilder vom Süden angeschaut und Bowle getrunken.Unser Bus

Jeden Tag ging es dann in eine andere Stadt, in der wir unser Stück dann in der deuschen Schule vor großen und kleinen Kindern aufgeführt haben. Am Anfang waren wir wirklich alle noch total unsicher und es ging auch richtig viel schief, doch jedes Mal wurde es besser und am Ende waren wirklich alle begeistert von unseren guten Fortschritten. Wir sind richtig zu einer Gruppe zusammengewachsen. Am ersten Tag waren wir recht weit unten in Los Angeles und anschließend Osorno. Nach ca. 10 Stunden Fahrt und dem ersten Auftritt waren wir alle total müde und es ging in die erste Gastfamilie. Man wurde immer verschiedenen Familien von den Kindern der deutschen Schulen zugeteilt. Da wir aber sowieso kaum Zeit hatten, gab es meistens kurz essen und ein kleines Gespräch und dann gings auch schon ins Bett.Unser Theaterkleine Gesangseinlage in der Pause

Am zweiten Tag hatten wir einen Auftritt in Osorno und sind dann gleich wieder weitergefahren nach La Union, ein wirklich kleines Minidorf mit einer genauso winzigen Schule. Abends war ich alleine in einer Familie mit 3 Kindern, und musste mal etwas mein Spanisch austesten^^ Doch die Kinder lernen hier ja alle deutsch also konnten wir uns gut verständigen. Die Chilenen fahren sehr gerne mit ihren Autos durch die Gegend und zeigen alles, denn fast jeder von uns hat in der Familie seine persönliche Tour durch La Union bekommen ;)Uno!!!!

Am nächsten Tag hieß es wieder Bühne aufbauen, Theater spielen, aufräumen, Nachbereitung in den verschiedenen Klassen, Mittagessen und weiterfahren. Wir sind dann nach Valdivia gefahren und hatten sogar mal ein bisschen Freizeit, die wir genutzt haben um zusammen zu essen (wir wurden sogar von Herr Schraut eingeladen), anschließend dann noch ein riesiges Eis zu essen, was wir auch von Herrn Schraut bekommen haben und ein bisschen die Stadt zu erkunden. Abends hatten dann Natascha, Anselm und ich ein Apartment für uns, was zwar komisch war, denn alle anderen haben in einer Familie geschlafen, doch wir konnten gut damit leben^^Blick vom Apartment auf Valdivia

Und am Donnerstag sind wir dann zum letzten Ziel, Concepcion gefahren. Die Stadt war zur Abwechslung endlich mal groß und ich war in einer total netten Familie mit zwei Kindern, der Mutter und ihrer Cousine. Wir waren Pizza essen und ich hab wieder eine "Stadtführung" bekommen und mich vielen, schnellen spanisch/chilenischen Sätzen berieseln lassen. Ich wurde sogar eingeladen nochmal herzukommen, damit wir auch mal zusammen weggehen und zum Strand fahren können =) Freitag hatten wir relativ früh unseren Auftritt, dann mussten wir in Gruppen wieder die Nachbereitung machen, die wirklich gut geklappt hat, obwohl uns dieses Mal keine Dozenten geholfen hatten. Die Schule war wirklich beeindruckend! Total riesig, riesige Turnhalle mit Bühne, Sportplätze und sogar eine eigene Lagune mit Sportclub! Hier kann man es schon aushalten so als Lehrer^^ Und dann gings aber auch recht bald wieder zurück nach Santiago.Deutsche Schule ConcepcionAnne, Natascha und ich an der LaguneUnser Rektor Herr SchrautDiie ganze Truppe

Die Woche war wirklich total anstrengend und wir haben auch den Großteil der Zeit im Bus verbracht, doch es war eine tolle Erfahrung, wie man so als Gruppe in 5 Tagen wachsen kann und vor allem die Einblicke in die verschiedenen deutschen Schulen und die chilenischen Familien war total interessant. Daheim hieß es aber dann erst mal schlafen^^

Samstag waren wir bei Cesar und einem Freund von ihm zum Essen eingeladen. Wir wurden von der Mutter reichlich bekocht, es gab Empanadas und Cazuela und es war einfach total lecker aber viel zu viel :D Danach gab es dann Bowle und ein paar Runden Uno. Die Chilenen kennen Uno kaum und so hieß es erst mal das Ganze irgendwie auf Spanisch erklären und dann waren alle total begeistert. War ein richtig schöner Tag und abends haben wir dann zu viert noch Party gemacht, was natürlich wie immer auch lustig war! =)Party mit Cesar und FranciscoI wear my sunglasses at night!

Reise in den Süden =)

Mittwoch, 25.09.2013

                   Sonntag ging es mit dem Bus los Richtung Süden. Nach 13 Stunden Fahrt und einer kurzen Nacht sind wir dann morgens endlich in Puerto Montt angekommen. Eine kleine Stadt, die an einem Ausläufer vom Pazifik liegt. Dort sind wir dann auf einen netten Markt gegangen, auf dem es wirklich alles gab von Essen über Schmuck bis zu warmen Socken und Ponchos. Wir haben auch einiges an Geld hier liegen gelassen, doch das hat sich auch gelohnt hoffe ich doch^^ Anschließend haben wir dann noch typisch chilenisch in einem der vielen Restaurants hier gegessen und zwar hat Marcos uns Curanto empfohlen. Leider haben wir uns etwas anderes darunter vorgestellt und wir haben das ganze dann mit Mühe und Not versucht zu essen :D Muscheln, Fleisch, etwas Undefinierbares, eine Kartoffel, essbare frittierte Algen und den Saft gabs dann noch zum Trinken dazu :D  Curanto  

Wir sind dann auch gleich weiter in die nächste Stadt gefahren, Puerto Varas, die nur eine halbe Stunde entfernt war. Unser Hostel war richtig gemütlich und wir haben eine Spanierin kennengelernt, die man im Gegensatz zu den Chilenen endlich mal richtig gut verstanden hat!!! Mit einer Karte bewaffnet sind wir dann durch die Stadt geirrt und man hätte wirklich unsere Spuren nachverfolgen sollen^^ Wir haben nach langem Suchen endlich eine Eisdiele gefunden und uns dann an den Lago Villarrica gechillt, von dem aus man den Vulkan Osorno perfekt sieht. Zum Glück ist der Vulkan seit 1800 ruhig. Wir mussten dann noch einen kurzen Schock verkraften, nachdem unser Plan einen Bus am nächsten Tag in die nächste Stadt zu buchen gescheitert ist. Denn hier ist am 18. September der Nationalfeiertag von Chile und alle wollen natürlich wegfahren, das hatten wir vergessen. Also sind wir wieder durch die Stadt geirrt und haben dann irgendwann doch noch 2 freie Plätze in einem Bus erwischt! Abends sind wir dann auf Empfehlung von unserem Hostelbesitzer in die Bar nebenan gegangen und haben einfach einen Cocktail und Empanadas aufs Haus bekommen und uns richtig nett unterhalten =) Wer mal Lust hat im Sommer in Puerto Varas zu arbeiten, im Barista gibt´s immer was ;)OsornoPucon

Am nächsten Tag ging´s dann mit einer Tour auf den Vullkan Osorno. Wir sind früh morgens losgefahren mit Zwischenstopp an Wasserfällen und dem Lago Llanquihue, der einfach wunderschön war! Und anschließend ging´s dann auf den Vulkan, auf dem wir dann ein bisschen gewandert sind. War wirklich ein krasses Gefühl einfach auf einem Vulkan zu stehen^^ Am Abend ging´s dann mit dem Bus von Puerto Varas nach Valdivia.Saltos und lago Llanquihueauf dem Vulkan Osorno

Im Hostel gab´s den nächsten Schock, denn anscheinend hatten wir nicht gebucht und hätten nur für eine Nacht anstatt 3 hier schlafen können, doch die Hostelfrau war einfach nicht kompetent genug und am Ende ging dann doch alles gut.

Der nächste Tag (18.09) hat dann mit einer Militärparade angefangen, denn die Chilenen sind was das angeht wirklich sehr stolz. Und danach sind wir dann auf die Fiestas Patrias gegangen, ähnlich wie Volksfeste hier mit Zelten, Musik, Essensbuden usw. Wir haben Terremoto getrunken und Empanadas gegessen und irgendwann ein nettes Paar aus Santiago kennengelernt mit denen wir dann noch einen netten Abend hatten.Fiestas patrias

Am vierten Tag sind wir mit unseren Zimmergenossinen Grace, Fiorella, Maaike und Franzi (die wir witzigerweise schon beim Grillen in Santiago kennengelernt haben) nach Niebla gefahren, eine kleine Stadt am Meer. Erst mal haben wir uns auf einer der Ferias auf chilenische Art gestärkt (Fleischspieße und Sopapillas ähnlich wir Langos falls ihr das kennt ;) ) und dann ging´s mit einem Boot auf die Isla Mancera von der aus man eine tolle Sicht aufs Meer hatte. Dann haben wir noch die Cerveceria Kunstmann besichtigt, in der es wahnsinnig viele verschiedene Sorten Bier gibt und natürlich deutsches Essen, denn der Süden hier ist wirklich stark von Deutschland geprägt, was ja auch der Name der Brauerei schon sagt. Und Abends haben wir dann noch richtig leckere Riesenburger in Valdivia zusammen gegessen =)Isla Mancera

Der letzte Tag in Valdivia war dann leider total verregnet, aber wir haben uns einen Bus geschnappt und sind an einen See zwei Stunden entfernt gefahren. Das kleine Örtchen Futrono war total ausgestorben, aber richtig süß und einfach mal schön ruhig :D Leider sind wir dann klitschnass geworden und dann auch mit dem Bus wieder zurückgefahren^^ Abends haben wir dann Katrin kennengelernt, die hier einfach mal so 4 Wochen durch Chile reist und auf einer Pferdefarm in Chile bei Bekannten gewohnt hat. Wir sind dann nochmal zusammen in unsere "Stammkneipe" und haben die Burger von gestern nochmal getestet ;)Futrono

Am sechsten Tag ging´s dann mit dem Bus weiter nach Villarrica. Das Hostel war leider wirklich richtig dreckig und so sind wir einfach mal durch die Stadt geschlendert, haben den Vulkan Villarrica (der leider wohl noch aktiv ist^^) gesehen und durch die Ferias artesanales gelaufen, auf denen man selbst gemachte Dinge von den Mapuche, das indigene Volk Südamerikas, kaufen kann. Und Erica hat uns Cazuela empfohlen, also sind wir ein ein kleines Minirestaurant gegangen, das irgendwie auf den ersten Blick geschlossen aussah, doch das Essen war dann richtig lecker! Abends im Hostel haben wir dann versucht so wenig wie möglich zu berühren und uns dann einfach mit gutem Tetrapak Wein vor den Kamin gechillt. Hier in Chile ist nämlich wirklich sogar der billigste Wein lecker :DVulkan VillarricaCazuela mit Ensalada chilena

Tag 7 hat uns dann in das nächste Städtchen Pucon geführt, wirklich das absolute Touristenmetropol hier das ein bisschen ans Allgäu erinnert. Das Hostel war super, alle total freundlich und man konnte von hier aus alle Touren direkt buchen. Wir haben uns erst mal den schönen Hafen und den Ausblick vom Friedhof angeschaut und kurz am Playa die Sonne genossen, doch dann ging´s zum Ausritt in die Berge. Leider waren die Mädels alle Anfänger und so war das Ganze ein Schritt-Ausritt und wir haben auch kein Wort verstanden von unserem Mapucheführer, aber glücklicherweise kannten die Pferde den Weg auswendig :D Es ging dann auch wirklich steil bergauf, was teilweise sogar für mich etwas krass war aber dafür hatten wir dann einen umso schöneren Ausblick auf Pucon. Abends wurden Natascha und ich dann vom Hostel aus abgeholt und es ging in heiße Quellen "Termas Los Pozones", die ungefähr eine Stunde entfernt waren. Das waren dann verschiedene Thermalbecken unter freiem Sternenhimmel!!! die unterschiedlich warm waren, aber man musste vom einen zum anderen immer kurz durch die Kälte laufen^^ReittourTermas los Pozones

Am achten Tag haben wir unseren persönlichen Weltrekord geschafft :D Und zwar haben wir uns zwei Fahrräder geliehen und sind dann mit einer Karte und kurzer Beschreibung Richtung Wasserfälle "Ojos de Caburga" und zum See Caburga gefahren. Nach 22 km bergauf bergab fahren hatten wir endlich die Wasserfälle erreicht und uns dann spontan entschlossen uns kurz mal abzukühlen, denn wir waren ganz alleine. Und es war wirklich kalt!!!! Danach sind wir nochmal etwas weiter zum See Caburga gefahren und haben dort dann am Strand Playa Negra kurz Pause gemacht und uns anschließend wieder auf den Rückweg gemacht. Insgesamt dann 45 Kilometer!!!! Demnach sind wir dann abends auch tot ins Bett gefallen, nachdem wir unsere Reste aufgegessen hatten^^Ojos de Caburga

Am letzten Tag sind wir dann nochmal mit dem Bus nach Temuco gefahren und haben dort den Cierro Nielol bestiegen, der auch eine geschichtliche Bedeutung hat, denn hier wurde angeblich ein Vertrag unterzeichnet, in dem Mapuche Land an die Siedler verkauft haben. Hier konnten wir typische Baumarten vom Süden sehen zum Beispiel die Araukarien. Dann sind wir noch dank unserem super Reiseführer auf ein ganz verstecktes Restaurant gestoßen, in dem es typisches Essen der Mapuche gibt. Es war dann auch wirklich lecker, aber wahnsinnig viel! Aber wir wurden total nett bedient und uns wurde auch alles genau erklärt, sofern wir folgen konnten^^ Dann mussten wir noch ziemlich lange die Zeit zum Bus überbrücken, den wir dann fast sogar noch verpasst hatten, weil wir dann am falschen Busterminal waren und uns dann in den letzten 15 Minuten noch ein Taxi nehmen mussten. Naja gerade noch geschafft und dann ging die wunderschöne Reise wieder zu Ende...Cierro NielolMapuche-Essen Asado mixto mit Karottensaft, Salat und Sopapillas mit Pebre

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Autor

Hey ich heiße Kristina und werde für 6 Monate in Santiago de Chile leben um dort zu studieren und natürlich auch zu reisen.

Ich lebe in einer Gastfamilie und möchte anschließend gerne noch eine Freundin in Brasilien besuchen. Ihr könnt natürlich gerne meine Beiträge kommentieren ;)

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